Listen. Learn. Act

Was zunächst wie ein selbstverständlicher, täglicher, Vorgang und Verhaltensweise klingt, ist bei genauerem Hinsehen dann doch so gar nicht Teil unserer DNA.

Viel zu oft treten wir Menschen, ob nun bekannt oder soeben neu kennengelernt, mit Vorurteilen, vorgefassten Einschätzungen und nicht auf Augenhöhe gegenüber. Und das bezieht sich nicht nur auf ein Herabschauen auf einen anderen Menschen, sondern auch auf das Heraufschauen.

Ähnlich verhält es sich mit Aufgaben, die sich uns stellen. Vom ersten Moment an ist für uns klar, wie wir an eine Aufgabe herangehen oder wie ein Problem zu lösen ist.

Bei all diesen Einschätzungen fällt die eigentlich ja so einfache wie logische Binsenweisheit „Listen-Act-Learn“ oftmals hinten runter.

Als Frau als Vorgesetzte wahrgenommen und nicht aufgrund des Geschlechts hinterfragt zu werden? Selbstverständlich? Als Nicht-Deutscher, dunklere Hautfarbe, „nur“ des Englischen mächtig, als Kollege mit Expertise und Kompetenz akzeptiert werden? Natürlich? Als deutlich jüngere Person von den „alten Hasen“ auf Augenhöhe in eine Diskussion eingebunden werden? Klappt schon?

Aber warum macht es überhaupt Sinn, sich dennoch immer wieder auf ein solches Mantra zu beziehen? Sind diese Instinkte, die uns unterbewusst leiten, nicht ihre Berechtigung?
Und wie verschafft man sich Gehör, wenn man sich auf der anderen Seite des Spektrums befindet?

Listen. Besteht nicht wirklich nur aus zuhören, Augen auf und fragen gehört dazu
Learn. Verwandelt sich manchmal in „teach“ oder „educate“.
Act. Bedeutet hin und wieder, andere agieren zu lassen, nachdem man etwas angestoßen hat.

Dein Referent: Hubert Moik

Hubert Moik ist ein „Serial Entrepreneur“ mit mehr als 25 Jahren Erfahrungen als Unternehmer. Seit 2008 im Silicon Valley aktiv betrachtet er sich als Wanderer zwischen den Welten. Hubert Moik agiert als Mentor & Business Angel, hat im Laufe seines unternehmerischen Lebens zahlreiche Unternehmen sowie drei Acceleratoren mitgegründet, ist nach wie vor CEO bei drei und sieht sich als „Chief Evangelist“ diverser Startups. Daneben hat er Go Silicon Valley e.V. gegründet, ist Venture Partner bei Taipan Investments sowie Board Mitglied bei mehreren US Tech-Unternehmen. Mit seiner Frau und Söhnen betreibt er sein eigenes Family Office, Freigeist Ventures, und begleitet diverse Non-Profits, deren wesentliche Aufgaben sich in den Bereichen Bildung, Social Justice und Empowerment wiederfinden. Da Hubert der festen Überzeugung ist, dass sich die täglichen, operativen, Ungereimtheiten lediglich durch kräftiges Lachen ertragen lassen, hat er sich schon vor langer Zeit entschlossen, Menschen mit diesem Virus anzustecken.

https://www.go-sv.com